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Studienauftrag Stadtraum Neue Jonastrasse/St. Gallerstrasse

23. Februar 2012
Die Resultate des Studienauftrags für städtebauliche und verkehrsplanerische Lösungsvorschläge liegen vor. Einzelne Wettbewerbsresultate werden nun weiter vertieft.
Ausgangslage
Bei der Überarbeitung der Richt- und Zonenplanung wurde der Stadtraum Neue Jonastrasse vom Zonenplanverfahren ausgenommen, da wichtige Fragen im Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung und dem Verkehrsregime noch nicht beantwortet werden konnten und eine tiefer gehende Betrachtung erforderte. Der Stadtrat hat deshalb anfangs Oktober 2010 beschlossen, einen Studienauftrag durchzuführen, um innovative Vorschläge für ein funktionierendes Miteinander von Stadtraum und Verkehr zu erhalten.

Aufgrund einer offenen Ausschreibung mit Präqualifikation hat der Stadtrat am 20. Dezember 2010 vier Teams für die Weiterbearbeitung des Studienauftrags ausgewählt.

Beurteilung der Wettbewerbsresultate
Die Resultate lagen im Sommer 2011 vor. Aufgrund der eingegangenen Lösungsvorschläge kam die Jury - bestehend aus externen Fachleuten aus den Bereichen Städtebau, Architektur, Freiraumgestaltung und Verkehr sowie aus kantonalen und städtischen Fachleuten wie aus auch aus Vertretungen der IG Neue Jonastrasse sowie der IG Raumentwicklung und Verkehr - zur Überzeugung, dass zwei besonders interessante Wettbewerbsresultate einer zusätzlichen verkehrstechnischen Beurteilung zu unterziehen seien. Dazu wurde das auf Verkehrsfragen spezialisierte Büro Ernst Basler und Partner, Zürich beigezogen. Die Überprüfungen haben ergeben, dass die Vorschläge, die auf dem heutigen zweispurigen Strassenraum und einer veränderten Lichtsignalsteuerung basieren, zwar grundsätzlich funktionierten, aber nur mit einer Reduktion der einfahrenden Verkehrsmenge auf 80 bis 90% des heutigen Aufkommens.

In Kenntnis dieser verkehrstechnischen Überprüfungen hat die Jury im Dezember 2011 die Schlussbewertung vorgenommen. Sie empfiehlt die Resultate des Teams unter der Federführung von Ernst Niklaus Fausch Architekten ETH/SIA GmbH, Zürich sowie der Arbeitsgemeinschaft Van de Wetering, Atelier für Städtebau GmbH, Zürich in verschiedenen Punkten betreffend Städtebau und betreffend Verkehr bzw. Strassenraumgestal-tung zur Weiterbearbeitung.

Weiteres Vorgehen
Der Stadtrat hat die Ergebnisse der umfangreichen und komplexen Arbeiten als wichtige Beiträge für die weiteren anstehenden Entscheidungen gewürdigt und verdankt. Die Resultate der Vertiefungsarbeiten im Bereich Städtebau werden als Grundlage für den noch zu erlassenden Teilzonenplan dienen, da das Gebiet rund um die Neue Jonastrasse bei der Gesamtrevision der Orts- und Zonenplanung ausgespart worden war. Sie geben aber auch wertvolle Impulse auf die weiteren Entwicklungen entlang der St. Gallerstrasse und im Zentrum Jona.

Bei der Vertiefung der verkehrlichen Aufgabenstellungen sind die geänderten Rahmenbedingungen nach der Ablehnung der Tunnellösung zu berücksichtigen und ebenso die Ergebnisse der verkehrlichen Überprüfungen durch die Firma Ernst Basler und Partner. Das bedeutet, dass bei der Ausrichtung auf das Angebotsprinzip im Innern der Stadt die dadurch entstehenden Situationen in den Vorräumen nicht einfach ausgeblendet werden dürfen. Für die weiteren Arbeiten ist das Konzept der grundsätzlichen Dreispurigkeit der Hauptachsen auf der St. Gallerstrasse und der Neuen Jonastrasse weiter zu bearbeiten. Ebenso sind aber auch andere Lösungsansätze unter Einbezug der Alten Jonastrasse zu prüfen.

Der Stadtrat hat die Aufträge zur Vertiefung der Wettbewerbsresultate an die beiden folgenden Teams vergeben:

  • Ernst Niklaus Fausch Architekten ETH/SIA GmbH, Zürich mit Klaus Zweibrücken, Verkehrs- und Raumplanung, Zürich und Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich
  • ARGE Van de Wetering, Atelier für Städtebau GmbH, Zürich mit mrs partner ag, Verkehrsplanung und Raumentwicklung, Zürich und ASP Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Zugehörige Objekte

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