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Aus dem Stadtrat
Schutz vor Starkregen: Strandweg in Bollingen wird saniert
Der Stadtrat hat für die Sanierung eines Teilabschnitts des Strandwegs bei der Dorfstrasse 57 in Bollingen einen ausserordentlichen Kredit von Fr. 125'000.— inkl. MwSt. bewilligt. Die Arbeiten sollen noch im Jahr 2026 ausgeführt werden.
Bei Starkregen kam es in diesem Bereich wiederholt zu Rückstau in der Regenwasserleitung und zu Überschwemmungen. Im Zusammenhang mit der geplanten Umlegung des Regenwasserkanals werden deshalb die Strassenentwässerung und die Ablaufrinnen erneuert, neue Randabschlüsse erstellt sowie der Asphaltbelag ersetzt. Auf der Seeseite sind zudem Stellplatten als Schutz vor Überschwemmungen vorgesehen. Durch die koordinierte Ausführung können die Entwässerung verbessert und gleichzeitig Synergien mit der geplanten Umlegung des Regenwasserkanals genutzt werden.
Stadtrat stimmt Weiterführung der Nachtspitex zu
Der Stadtrat hat der definitiven Einführung einer Nachtspitex in der Region Zürichsee-Linth nach Abschluss der dreijährigen Pilotphase ab 2027 zugestimmt. Er hat die entsprechende Leistungsvereinbarung mit dem Verein Spitex Linth genehmigt. Das Angebot wird von der Spitex Linth in Zusammenarbeit mit RaJoVita erbracht.
Die laufende Pilotphase hat gezeigt, dass die Pflegeleistungen in der Nacht gut genutzt werden. Die Stadt beteiligt sich deshalb weiterhin an der Finanzierung. Der jährliche Beitrag beträgt grundsätzlich 3 Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Aufgrund des Überschusses aus der Pilotphase wird vorübergehend ein reduzierter Beitrag von 2.50 Franken erhoben. Für das Jahr 2027 sind dafür rund Fr. 71'000.— vorgesehen.
Reduktion der Mitgliedschaften und Verbandsbeiträge
Im Rahmen der Aufgaben- und Leistungsüberprüfung wurden die Mitglieder- und Verbandsbeiträge der Stadt überprüft. Dabei wurden die jährlich entrichteten Beiträge kategorisiert und auf ihre Notwendigkeit beurteilt. Auf Beiträge, die der Stadtrat als nicht prioritär beurteilt hat, wird per sofort verzichtet.
Die Massnahme wird umgehend umgesetzt. Sie führt zu jährlichen Einsparungen von rund Fr. 7'400.—, die erstmals im Budget 2027 berücksichtigt werden.