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Trockenheit: Stadt nimmt öffentliche Brunnen ausser Betrieb
Wie im ganzen Kanton St. Gallen herrscht in der Stadt Rapperswil-Jona seit längerer Zeit eine ausgeprägte Trockenheit. Die Niederschlagsmengen der vergangenen Monate lagen weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Pegel- und Grundwasserstände sinken entsprechend weiter und liegen teilweise so tief wie noch nie.
In acht von zehn Gefahrenregionen des Kantons gilt seit dem 20. Juli 2026 die Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr). Auch das Linthgebiet ist davon betroffen. Ohne flächendeckende und anhaltende Niederschläge ist in den kommenden Wochen mit einer weiteren Verschärfung der Situation zu rechnen.
Stadt trifft Sofortmassnahme
Als Sofortmassnahme hat der Stadtrat beschlossen, ab dem 24. Juli 2026 bis auf Weiteres sämtliche öffentlichen Brunnenanlagen ausser Betrieb zu nehmen. Ausgenommen sind Brunnen, die der Not- oder Löschwasserversorgung dienen.
Mit dieser Massnahme leistet die Stadt einen konkreten Beitrag zum sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Der Betrieb der Brunnen würde in der aktuellen Situation den allgemeinen Sparbemühungen widersprechen und den Wasserverbrauch unnötig erhöhen.
Aufruf zu bewusstem Wasserverbrauch
Der Kanton und die Stadt appellieren zudem an die Bevölkerung, Wasser weiterhin bewusst und sparsam zu verwenden. Bereits einfache Massnahmen im Alltag – etwa der Verzicht auf das Bewässern von Rasenflächen oder das Waschen von Fahrzeugen – können dazu beitragen, den Wasserverbrauch zu reduzieren und die Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern. Auch die Stadt verzichtet seit Ende Juni auf regelmässiges Bewässern von Rasenflächen.