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Stadtverwaltung Rapperswil-Jona
St. Gallerstrasse 40
8645 Jona
055 225 70 00

stadt@rj.sg.ch


Verwaltungsbereiche

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Fachbereich Kind und Familie

Gehört zum Ressort: Bildung, Familie
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
01. Welche Betreuungsangebote gibt es in Rapperswil-Jona?Nach oben
Es gibt
  • Krabbelgruppen (Frage 2) für Eltern mit Neugeborenen
  • Kinderhorte, Kinderkrippen und Tagesfamilien (Frage 3), die Ihr Kind ganztags betreuen
  • Babysitter (Frage 3), die Ihr Kind für ein paar Stunden am Nachmittag oder am Abend betreuen,
  • Au pair- oder Nanny-Dienste (Frage 3)
  • Spielgruppen (Frage 4)
  • Einen Vorkindergarten (Frage 4)
  • Fremdsprachige Vorschulangebote (Frage 4)in der Nähe von Rapperswil-Jona
Haben Sie weitere Fragen zur Kinderbetreuung in Rapperswil-Jona? Dann wenden Sie sich an die  Leiterin des Fachdiensts Ergänzende Kinderbetreuung der Stadt Rapperswil-Jona.
01. Wo kann mein Kind in Rapperswil-Jona mit anderen Kindern spielen?Nach oben
Die Spielplätze in den öffentlichen Parks sind für alle Kinder und Eltern zugänglich. Kinder lieben es, im Sand zu spielen und auf der Rutschbahn oder Schaukel herumzuturnen. Begleiten Sie deshalb Ihr Kind so oft als möglich zum nächsten Spielplatz. Sie fördern damit seine gesunde Entwicklung und ermöglichen ihm, Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen. Eine Übersicht der Spielplätze finden Sie unter www.geoportal.ch (wählen Sie Rapperswil-Jona und klicken Sie in der Rubrik Freizeit und Sport auf 'Spielplätze').
Das Familienkafi im Familienzentrum Schlüssel ist ein wichtiger Treffpunkt für Eltern und Kinder.
02. Was ist eine Krabbelgruppe? Wo lerne ich andere Eltern kennen?Nach oben
In den Krabbelgruppen treffen sich Mütter und Väter und ihre Kinder bis 3 Jahre, um gemütlich beisammen zu sein und Gedanken und Erfahrungen auszutauschen.
Ganz unverbindlich können Sie das Familienkafi im Familienzentrum Schlüssel besuchen. Hier treffen Sie andere Eltern mit ihren Kindern oder können am Mittwoch-Kindersingen teilnehmen.
Weitere Möglichkeiten, andere Eltern und ihre Kinder zu treffen, ergeben sich auf den zahlreichen Spielplätzen der Stadt.
02. Welche Freizeitangebote für Kinder gibt es in Rapperswil-Jona?Nach oben

Es ist sehr wichtig in der Freizeit mit den Kindern etwas zu unternehmen. Kinder lieben es mit den Eltern etwas unternehmen zu können. Sie erfahren dabei die Nähe und die Aufmerksamkeit der Eltern. Das verstärkt ihr Selbstbewusstsein. Dazu gibt es in Rapperswil-Jona viele Möglichkeiten:
Rapperswil-Jona ist eine schöne Stadt zum Leben mit Kindern.
Bei Rapperswil Zürichsee Tourismus finden Sie eine Übersicht über:

  • Aussichtspunkte
  • Sehenswürdigkeiten (inkl. Theater, Museen, Schlosse, etc.)
  • Märkte
  • Feste und Brauchtum
  • Schwimm- und Hallenbäder

Der Kinderzoo der bekannten Zirkusfamilie Knie ist ein Anziehungspunkt für Kinder aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland.
Ab der 2. Klasse können Kinder das Angebot von Spiel & Spass besuchen. Primarschüler können an Sonntagnachmittagen jeweils vom Herbst bis zum Frühling am Programm Jump-in Sunday in der Turnhalle des Schulhauses Südquartier teilnehmen.

Verschiedene Kurse für Mütter, Väter und Kinder, sowie Yoga und weitere Angebote bietet das Familienforum in seinem Kursprogramm.
In verschiedenen Schwimmbädern werden Baby- oder Kinderschwimmkurse organisiert. Einige Kurse werden vom Familienforum angeboten, andere Kurse von Schildkrötli Swimmers, oder der Schwimmschule Obersee.
Baby- und Kleinkind - Bewegungsprogramme bietet das Zentrum Pluspunkt an. Die Kurse werden von einer ausgebildeten Ergotherapeutin geführt und von einem Kinderarzt überwacht.
Mutter und Kind-Turnen (MuKi-Turnen) oder Vater- und Kinder-Turnen (VaKi-Turnen) wird ab 3 Jahren angeboten. Beim Turn- und Sportverein Jona oder beim Frauensportverein Rapperswil-Jona. Sportangebote für die ganze Familie finden Sie bei Sportwärts.
Eislaufen kann Ihr Kind ab 4 Jahren als Eispinguin in der Lakers Arena.
Singen und Tanzen können kleine Kinder im Familienkafi im Familienzentrum Schlüssel.

03. Welche organisierten Freizeitangebote für Jugendliche gibt es in Rapperswil-Jona?Nach oben

Die städtische Kinder- und Jugendarbeit bietet mit dem Jugendzentrum Stampf für Jugendliche ab der 5. Klasse, der mobilen Kinder- und Jugendarbeit sowie seinen Projektangeboten vielfältigste Möglichkeiten, sich aktiv am kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Rapperswil-Jona einzubringen. Für Jugendliche ab 12 Jahren gibt es die Infocard, die den unentgeltlichen Eintritt ins Schwimmbad Lido und Stampf, zu allen Hallenbädern der Stadt, wie auch für das Eisschuhlaufen im Lido ermöglicht.

Die Kulturszene im „ZAK“  bieten Kultur für junge Erwachsene.

Die Stadt verfügt über ein attraktives Freizeitangebot in den Herbstferien.

Ab dem 13. Lebensjahr können Jugendliche aktiv im Jugendrat mitwirken. Dieser hat auch die Möglichkeit, Gelder für Jugendideen zu sprechen. Ein Antragsformular findet sich auf der Webseite.
Verschiedene Jugendvereine wie der Blauring/die Jungwacht Rapperswil-Kempraten, die CEVI Rapperswil-Jona  und die Pfadfinder General Dufour richten sich speziell an Jugendliche.
Viele Sportvereine haben spezielle Angebote und Förderprogramme für Jugendliche.

03. Wer betreut mein Kind wenn ich zur Arbeit gehe?Nach oben
Babies und kleine Kinder brauchen Betreuung. Damit sie sich gut entwickeln können, wollen sie auch vielfältig angeregt und gefördert werden. Nicht immer kann jemand von der Familie diese wichtige Aufgabe übernehmen.
In den Kinderkrippen und -horten werden die Kleinen vom Babyalter an ganztags von fachlich ausgebildetem Personal betreut und gefördert und mit Frühstück, Mittagessen und Zvieri versorgt. In der Regel können die Eltern wählen, ob sie ihr Kind jeden Tag, nur an einzelnen Tagen oder nur an Halbtagen in die Kinderkrippe oder den Kinderhort bringen wollen. Die Gruppen umfassen maximal 12 Kinder.
Es ist möglich, das Kind durch eine Tagesmutter betreuen zu lassen. Der Verein Tagesfamilien Rapperswil-Jona hilft Ihnen bei der Suche nach einer Tagesmutter; er vermittelt und unterstützt die Tagesmütter. Tagesmütter sind Frauen, die Ihr Kind ganztags, halbtags oder stundenweise betreuen. Die Verrechnung läuft über den Verein.
Babysitter betreuen Ihre Kinder gegen Geld für ein paar Stunden am Nachmittag oder am Abend. Meistens handelt es sich um Oberstufenschülerinnen, Lernende oder Studentinnen.
Falls Sie jemanden als Au pair oder Nanny beherbergen können und bereit sind, die dafür nötigen Gesuche einzureichen und einen Arbeitsvertrag abzuschliessen, besteht die Möglichkeit, eine junge Frau oder einen jungen Mann aus dem Ausland oder aus einem fremdsprachigen Landesteil der Schweiz für Ihre Kinder anzustellen. Diese jungen Menschen werden durch Sie gesucht.
www.profilia.ch
www.compagna.ch
04. Ich bin berufstätig und möchte nicht, dass mein Kind ausserhalb der Schulzeit allein zu Hause ist. Wo wird es gut betreut?Nach oben
Für Kinder, die den Kindergarten oder die Schule besuchen, gibt es in Rapperswil-Jona einen Mittagstisch, eine Nachmittagsbetreuung und eine Ferienbetreuung der öffentlichen Schule.
Im Kinderhort oder in einer Tagesfamilie werden die Kinder sowohl über Mittag als auch nach dem Kindergarten oder der Schule von Fachpersonen betreut. Sie werden ebenfalls beim Lösen der Hausaufgaben unterstützt.
Vielleicht können Sie sich auch mit anderen Eltern organisieren: Sie passen auf die Kinder auf, wenn andere Eltern arbeiten und umgekehrt.
04. Soll ich mein Kind in eine Spielgruppe schicken?Nach oben
In der Spielgruppe werden die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert und auf den Kindergarten vorbereitet. Sie lernen mit anderen Kindern zusammen zu sein, zu spielen, zu teilen, aufeinander zu achten, zu streiten und dann wieder Frieden zu schliessen. Falls Ihr Kind noch wenig (deutsch) spricht, so ist das eine gute Gelegenheit, seine Sprache zu verbessern.
Spielgruppen fördern das Kind ab 2½ Jahren mit dem Bildungsmittel Spiel und ermöglichen während zwei bis drei Stunden pro Woche wichtige Erfahrungen in einer konstanten Gruppe (maximal 12 Kinder) als Basis für eine gute Persönlichkeits- und Lernentwicklung.

Mehr Informationen dazu finden Sie beim Dachverband der Spielgruppen.
Die Spielgruppen finden Sie in unserer Infobroschüre zum Betreuungsangebot in Rapperswil-Jona.
Der Vorkindergarten ist sozusagen die Spielgruppe für etwas ältere Kinder. Hier werden Gruppen von 3- bis 4-jährigen Kindern von einer ausgebildeten Kindergärtnerin betreut. Das Angebot gleicht demjenigen einer Spielgruppe. Es gibt Unterricht im Kreis und freies Spiel. Fremdsprachige Kinder können hier schon erste Deutschkenntnisse erwerben.

Fremdsprachige Vorschulangebote (Englisch) gibt es in Pfäffikon (www.kiddiescare.ch), in Zürich und weiteren umliegenden Gemeinden. Einige Beispiele finden Sie unter www.circleofschools.ch.
05. Ich habe Probleme mit meinem kleinen Kind. Wo erhalte ich Hilfe und Beratung?Nach oben
Es gibt verschiedene Beratungsstellen, an die Sie sich wenden können. Alle Beratungsstellen unterstehen grundsätzlich der Schweigepflicht. Der Schulpsychologische Dienst des Kantons St.Gallen hat Merkblätter entwickelt, die Ihnen als Eltern bei verschiedenen Themen weiterhelfen können.
Sollten Sie nicht ausreichend deutsch sprechen, so nehmen Sie jemanden zum Übersetzen mit. Übersetzer finden Sie unter www.integration-sg.ch.
Eltern von Babies und Kleinkindern können sich an die Mütter- und Väterberatung wenden. Sie bekommen Antwort auf ihre Fragen im Zusammenhang mit der Ernährung, Pflege, Betreuung und Erziehung ihres Kindes. Hier erhalten sie Hilfe, wenn Sie sich überfordert fühlen, weil ihr Kind häufig schreit oder unruhig ist. Sie erfahren dort auch, wie Sie Krankheiten und Unfällen vorbeugen können.
Mütter- und Väterberatung Rapperswil-Jona
St.Gallerstrasse 1
8645 Jona
055 225 74 40
Offene Sprechstunde: Dienstag und Donnerstag 10.00 - 11.30 / 13.30 - 16.00 Uhr
Weitere Zeiten auf Vereinbarung. Die Beratung ist kostenlos.

Im Regionalen Beratungszentrum Rapperswil-Jona erhalten Eltern von Kindern aller Altersstufen kostenlos Auskunft bei Erziehungs-, Betreuungs- und Ernährungsfragen oder Problemen mit Drogen und Alkohol. Sie bekommen Hilfe, wenn das Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern schwierig ist.
Regionales Beratungszentrum Rapperswil-Jona
Alte Jonastrasse 24
8640 Rapperswil
055 225 76 00
rbz@rj.sg.ch
Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst ist die Anlaufstelle bei emotionalen Schwierigkeiten, Wahrnehmungs-, Verhaltens und Entwicklungsstörungen, Angstzuständen, Pubertätskrisen, gesteigerter Aggressivität, Zwängen, Suizidgefährdung, Essstörungen, Folgen von sexueller Gewalt und vielem anderem mehr. Er bietet Beratung und sozialpsychiatrische Begleitung Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern, Familien und Bezugspersonen an. Die Kosten werden in der Regel durch die Krankenkasse oder die Invalidenversicherung IV übernommen.
Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste St. Gallen
Regionalstelle Uznach
Zürcherstrasse 1
8730 Uznach
055 285 93 93
uznach@kjpd-sg.ch
Der Elternnotruf leistet auf Wunsch anonyme Hilfe und Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit (24 Stunden). Die vier Telefonnummern des Elternnotrufs gelten für die gesamte Schweiz.
St. Gallen: 071 244 20 20
Zürich: 044 261 88 66
Basel: 061 261 10 60
Zug: 041 710 22 05
Bei der Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität erhalten Sie kostenlos Hilfe und Unterstützung.
Frau Marlys Spreyermann
faplajona@fzsg.ch
055 225 74 30
RaJoVita, Spitex bietet Hilfe und Pflege zu Hause auch für junge Familien, z.B. nach schweren Krankheiten, Unfällen und bei Komplikationen während der Schwangerschaft.
spitex@rajovita.ch
055 222 01 22 (Tel. der Drehscheibe)

Der Entlastungsdienst ‚Kinderbetreuung zu Hause’ des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton St.Gallen richtet sich an Eltern mit Kindern, welche die Betreuung infolge Krankheit, Unfall oder Überlastung nicht wahrnehmen können. Der Dienst bietet ausserdem Unterstützung, wenn die Kinder krank sind und die Betreuung nicht wahrgenommen werden kann.

Der Entlastungsdienst Linth vermittelt die Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Beeinträchtigung, sowie betagter und dementer Menschen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.familien.sg.ch.
05. Mein Kind soll in der Freizeit Sachen machen, die seine Entwicklung fördern. Was kann ich dazu beitragen?Nach oben
Geben Sie Ihrem Kind von klein auf möglichst viele Gelegenheiten, seine Spiele selber zu erfinden. Schauen Sie, dass es Papier und (ungiftige) Farben hat, sowie andere Materialien aus der Natur oder dem Bastelladen kennenlernen kann. Beim Spielen und Malen entwickelt Ihr Kind Selbstvertrauen und Intelligenz.
Zeigen Sie ihm Ihre Freude und Ihr Interesse an seinen Spielen und Zeichnungen. Und wenn ihm einmal etwas nicht so gelingt, wie es möchte, machen Sie ihm Mut, es nochmals zu versuchen. Das ist der beste Antrieb für Ihr Kind, um weitere Schritte zu machen. Geben Sie ihm auch Raum, dass es sich genügend bewegen kann und Spass an seiner eigenen Kraft und Beweglichkeit bekommt.
Vergessen Sie nicht, dass Sie für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild sind. Ihr Kind beobachtet sehr genau, wie Sie selber Ihre Freizeit verbringen oder (Haus-)aufgaben verrichten. In Familien, in denen viel miteinander geplaudert und gespielt oder zusammen gekocht und gewerkt wird und in Familien, die Ausflüge in die Natur machen, haben alle mehr Spass. Gleichzeitig erhalten die Kinder viele Impulse für einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.
06. Mein Kind sitzt in seiner Freizeit am liebsten vor dem Fernseher oder dem Computer. Schadet ihm das?Nach oben
Häufiges Fernsehen, surfen auf dem Internet und Gameboy-Spielen kann zu Konzentrationsproblemen führen, die auch die schulischen Leistungen negativ beeinflussen. Zudem lernen Kinder, die viel fernsehen oder ihre Zeit nur vor dem Computer verbringen nicht, ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Sie werden passiv und verpassen viele wichtige Gelegenheiten für ihre gesunde Entwicklung.
Deshalb lohnt es sich, dass Sie mit Ihrem Kind klare Regeln abmachen, wann und wie lange und was es fernsehen oder auf dem Computer surfen darf. Die Regel kann zum Beispiel lauten: Ein Kind von acht Jahren darf höchstens drei Stunden in der Woche fernsehen. Es muss die Sendungen, die es schauen will, mit Ihnen zusammen auswählen. So können Sie auch darauf achten, dass die Sendungen für sein Alter geeignet sind. Fragen Sie Ihr Kind auch, was es gesehen hat, was es persönlich darüber denkt, ob es etwas mag oder nicht, etc
Das Internet bietet wichtige Informationen und wird auch von der Schule sinnvoll genutzt (Bsp. http://www.antolin.ch/). Auch hier gilt jedoch, dass Ihr Kind vor schlechten Inhalten geschützt werden muss und keinesfalls wichtige persönliche Informationen rausgeben soll. Mehr dazu erfahren Sie unter: http://www.geschichtenausdeminternet.ch
Für den richtigen Umgang von Jugendlichen mit verschiedenen Medien finden Sie hier weiterführende Informationen.
 
06. Wie kann ich mein Kind auf das Lernen der deutschen Sprache vorbereiten?Nach oben
Spielend die Sprache lernen
Je besser Kinder die Muttersprache sprechen, desto besser der Wortschatz und desto leichter lernen sie später die deutsche Sprache. Deshalb: Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Kind in Ihrer Sprache zu sprechen. Siehe dazu auch: Sprich mit mir und hör mir zu. Plaudern Sie mit ihm, während Sie den Haushalt machen. Hören Sie zu, wenn es mit Ihnen spricht. Antworten Sie ihm. Gehen Sie mit ihm ins Freie – auf den Spielplatz, in den Wald, an einen See, in den Zoo - sprechen Sie mit ihm über das, was es da zu sehen gibt und helfen Sie ihm so, seinen Wortschatz zu erweitern. Schauen Sie mit ihm Bilderbücher an und erzählen Sie ihm Geschichten.
Hier finden Sie Vorlesetipps in 16 verschiedenen Sprachen: www.buchstart.ch.

Mehr Informationen zur Mehrsprachigkeit erhalten Sie auch beim Logopädischen Dienst Linthgebiet (mehrsprachige Infoblätter). Logopädie und Prävention bieten ausserdem mehrsprachige Audiofiles zum Thema Mehrsprachigkeit.

Wenn Ihr Kind 3 Jahre alt ist, erhalten Sie eine Einladung von der Schulverwaltung für einen Besuch des Kurses Sprachbrücke - Förderangebot für fremdsprachige Kinder und deren Mütter. Ein Jahr vor dem Kindergarten können Sie und Ihr Kind Deutsch lernen und erhalten viele Tipps für die frühe Förderung.
Auf dem Spielplatz oder in den Spielgruppen hat Ihr Kind Gelegenheit, mit deutschsprachigen Kindern zusammen zu spielen. Freuen Sie sich mit ihm über die Wörter, die es auf Deutsch lernt. Das macht ihm Mut, weitere Wörter zu lernen. Spezielle Sprachförderung bietet auch der Vorkindergarten des Familienforums.
07. Mein Kind kommt manchmal viel zu spät heim und hält sich in seiner Freizeit nicht an die vereinbarten Regeln. Was soll ich tun?Nach oben
Alle Kinder lehnen sich gegen die Grenzen auf, die ihnen gesetzt werden. Diskussionen über Regeln und Grenzen gehören zum Familienalltag. Das ist oft mühsam, aber es ist wichtig, dass Sie Grenzen setzen und diesen Konflikten nicht ausweichen.
Wenn Ihr Kind die vereinbarten Abmachungen nicht einhält, sollten Sie reagieren. Zeigen Sie ruhig auch Ihren Ärger oder Ihre Sorge, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Bei langen Predigten schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. Ein knappes, wenn nötig auch zorniges: «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr.
Erinnern Sie Ihr Kind an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Es muss auch merken, dass es Konsequenzen gibt, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Wenn das Kind nach der Schule nicht heimkommt, darf es vielleicht am Abend nicht fernsehen oder der Jugendliche, der sich nicht an die vereinbarten Zeiten hält, darf am folgenden Samstag nicht in den Ausgang.
Natürlich wird sich das Kind über eine solche Konsequenz ärgern. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Denken Sie daran: Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.schulpsychologie-sg.ch/c-76merkblatt.html
07. Was brauchen kleine Kinder, damit sie sich gut entwickeln? Wie kann ich mein Kind fördern und auf die Schule vorbereiten?Nach oben
Kleine Kinder brauchen Betreuung, Pflege, gesunde Ernährung, Bewegung, Kontakt mit anderen Kindern, genügend Schlaf, Geborgenheit und Liebe. Sie brauchen aber auch Anregung und Förderung als Vorbereitung für die Schule und das spätere Leben. Vielen Kindern tut es gut, andere Kinder kennen zu lernen. Damit Kinder sich gut entwickeln, muss man sie ermuntern selbstständig zu werden. Lassen Sie Ihre Kinder die Arbeiten, die sie selbständig erledigen können, selber machen, auch wenn es etwas länger dauert. Es hilft Ihnen nicht, wenn man alles für sie erledigt.
Nehmen Sie sich so oft wie möglich Zeit für Ihr Kind. Plaudern Sie mit ihm, hören Sie ihm zu, erzählen Sie ihm eine Geschichte, schauen Sie mit ihm ein Bilderbuch an, machen Sie mit ihm einen Spaziergang, gehen Sie mit ihm auf einen Spielplatz, damit es auch mit anderen Kindern spielen und herumtollen kann. Beim Plaudern und Spielen lernen die Kinder sehr vieles, was wichtig ist für den späteren Schulerfolg: zuhören, sich ausdrücken, beobachten, sich orientieren, sich konzentrieren, selbstständig sein. Siehe dazu auch: Sprich mit mir und hör mir zu.
Falls ihr Kind rasch aufgibt, wenn ihm etwas nicht gelingt oder sehr häufig das Spiel wechselt, hilft es ihm, wenn Sie ihm Mut machen, es nochmals zu probieren. Damit fördern Sie seine Ausdauer und sein Konzentrationsvermögen. Kinder, die in den ersten Lebensjahren gefördert werden, haben später viel bessere Chancen, in der Schule erfolgreich zu sein.
Eine Übersicht über Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche finden Sie auf unseren Webseiten.
08. Ich will nicht, dass mein Kind mit anderen Jugendlichen herumhängt und Alkohol oder Drogen konsumiert. Wie kann ich vorbeugen?Nach oben
Alle Jugendlichen können früher oder später in Situationen geraten, in denen ihnen Alkohol oder Drogen angeboten werden. Da ist es wichtig, dass sie sich abgrenzen können. Der beste Schutz besteht deshalb darin, dass Ihr Kind Mut, Kraft und Selbstvertrauen entwickelt.
Sie können es von klein auf darin unterstützen. Nehmen Sie sich Zeit, um mit ihm zu plaudern und ihm zuzuhören. Wenn ein Kind spürt, dass es von den Erwachsenen in seinen Gefühlen und Gedanken geachtet und respektiert wird, gibt ihm das Selbstvertrauen. So kann es sich auch in schwierigen Situationen besser behaupten.
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kind von klein auf viele Möglichkeiten hat, um aktiv und kreativ zu spielen. Dann wird es auch später eigene Ideen haben, was es mit seiner freien Zeit anfangen kann. Dadurch ist es weniger beeinflussbar durch Jugendliche, die herumhängen.
Mit kleinen Kindern über die Gefahr von Drogen zu sprechen bringt nichts. Im Gegenteil, das kann sie sogar eher neugierig machen. Wenn die Kinder grösser werden, lohnt es sich aber, mit ihnen über die Schädlichkeit von Tabak, Alkohol und Drogen zu sprechen: sachliche Informationen bringen dabei mehr als Drohungen oder Predigten.
Für Fragen im Zusammenhang mit Sucht und Drogen können Sie sich in Rapperswil-Jona an die Suchtpräventionsstelle wenden. Die Mitarbeiter/-innen unterliegen der Schweigepflicht. 
Regionales Beratungszentrum Rapperswil-Jona 
Alte Jonastrasse 24 in 8640 Rapperswil 
Tel.: 055 225 76 00
Fax: 055 225 76 09
E-Mail: rbz(at)rj.sg.ch

Schauen Sie mal unter www.zepra.info oder bei www.feelok.ch rein. Diese Stelle hilft allenfalls weiter. Oder wenden Sie sich an die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme.
 
08. Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?Nach oben
Kinder wachsen rasch und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen (Familienforum, katholische Kirche) und in Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld fast neuwertige Kleider und Spielsachen. In der Spielzeugbörse werden bereits gebrauchte, aber noch funktionstüchtige Spielsachen günstig angeboten. Sinnvoll kann es auch sein, wenn Kinder ihre Spielsachen mit Freundinnen und Freunden teilen können.
Einmal jährlich finden eine Velobörse und ein ein Velomarkt statt. Informieren Sie sich in den Tageszeitungen (Südostschweiz, Zürichsee Zeitung oder Obersee Nachrichten).
Im Internet bieten sich ausserdem diverse Möglichkeiten, Kleider oder auch Ausrüstungen für Kleinkinder und Kinder für wenig Geld zu erwerben:
www.kleinanzeigen.liliput.ch
www.ricardo.ch
www.pinwand.ch
www.anibis.ch
Da Kinder immer wieder neue Interessen entwickeln, lohnt es sich manchmal, die Spielsachen nicht zu kaufen, sondern auszuleihen. In der Ludothek finden Sie ein reiches Angebot für alle Altersstufen.
Kinder freuen sich am meisten über Spiele, die sie selber erfinden können. Dafür brauchen sie keine teuren Spielsachen. Mit leeren Schachteln, Sand, Wasser, Holz, Blättern, Stoffen, Papier und Farben, Holzklötzen, Legos, Puppen und Stofftieren gestalten sie ihre eigene Welt. Sie lernen dabei physikalische Gesetze kennen und entwickeln ihre Intelligenz, ihr Konzentrationsvermögen, ihre Beobachtungsgabe und viele andere Fähigkeiten.
Bilderbücher können in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.
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