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Aktueller Stand Eis- und Schwimmbadprojekt Lido

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 4. September 2017 entschieden, die weitere Planung vorerst auf die Sanierung und Erneuerung des Schwimmbades Lido zu konzentrieren. Der Bereich Eis wird vorläufig zurückgestellt und später als separates Projekt behandelt. Dabei ist derzeit die Standortfrage noch offen. Grund für die Zurückstellung des Eisprojekts sind die Gesamtkosten des Projekts, welche deutlich über den ursprünglichen Grobkostenschätzungen liegen.

An der Bürgerversammlung vom 5. April 2016 wurde ein Projektierungskredit in der Höhe von Fr. 965000. für die Sanierung und Erneuerung des Schwimmbads Lido und für den Neubau eines Sockelgebäudes an die bestehende Bootshalle als Standort für eine neue Traglufthalle bewilligt. Zudem stimmte die Bürgerversammlung einem Baukredit für ein temporäres Ausseneisfeld in der Höhe von 2,1 Mio. Franken zu. In der Zwischenzeit fällte der Stadtrat im April 2017 den Entscheid, anstelle einer Traglufthalle eine fixe Trainingshalle zu erstellen und mit dem Bau des Ausseneisfeld zuzuwarten, bis der Entscheid zum Gesamtprojekt an der Urne gefallen ist.

Auf der Basis des Stadtratsentscheids vom April 2017 erarbeitete die Objektbaukommission das detaillierte Vorprojekt-Plus. Ein erster Kostenvoranschlag vor den Sommerferien wies Gesamtkosten in der Höhe von rund 50 Mio. Franken aus. Allerdings waren diese Zahlen noch nicht bereinigt und mögliches Sparpotenzial noch nicht ausgeschöpft. Nach einer weiteren Überarbeitung des Voranschlags betrugen die Kosten rund 45 Mio. Franken. Damit lag der Kostenvoranschlag immer noch klar über der ursprünglichen Grobkostenschätzung von rund 30 Mio. Franken (gemäss SIA +/- 25 Prozent).
Beim Schwimmbad, ursprünglich mit 22 Mio. Franken (gemäss SIA +/- 25 Prozent) veranschlagt, kommen die Kosten gemäss Vorprojekt auf rund 25 Mio. Franken zu liegen. Zwecks Kostenoptimierung wurde das Raumprogramm reduziert und das Schwimmbadgebäude sowie die Umgebungsarbeiten optimiert.

Der Hauptgrund für die hohe Kostenüberschreitung liegt demnach primär beim Eisprojekt, welches rund 10 Mio. Franken teurer zu liegen käme als ursprünglich vorgesehen. Gründe für die Kostensteigerungen sind insbesondere die Eistechnik, die aufwändiger ausfiel als ursprünglich erwartet, der Entscheid zugunsten einer fixen Trainingshalle, statische Massnahmen bei den Bootshallen sowie ein erweitertes Raumprogramm aufgrund verschiedener Nutzeransprüche und Technikräume. Generell generiert der Standort Lido aufgrund der vorhandenen Rahmenbedingungen hohe Baukosten.

Konzentration auf das Schwimmbadprojekt Lido
Der Stadtrat schätzt das Gesamtprojekt aufgrund der vorliegenden Kostensituation nicht als mehrheitsfähig ein. Aus diesem Grund hat er auf Antrag der Objektbaukommission entschieden, die weitere Planung vorerst auf die Sanierung und Erneuerung des Schwimmbades Lido zu konzentrieren. Der Bereich Eis wird vorläufig zurückgestellt und später als separates Projekt behandelt. Dabei ist derzeit die Standortfrage noch offen.

Das Schwimmbad Lido ist in einem schlechten Zustand und bedarf einer umfassenden Sanierung. Im heutigen Zustand kann das Schwimmbad auf Dauer nicht mehr weiterbetrieben werden. Es soll deshalb wie ursprünglich bereits im Wettbewerbsprojekt aus dem Jahr 2012 vorgesehen saniert und als beliebtes Familienbad erhalten sowie für den Schwimmsport aufgewertet werden. Das Lido ist das einzige Schwimmbad in Rapperswil-Jona mit 50m-Bahnen. Das neue Schwimmbad-Restaurant ist direkt am See geplant und weist eine grosszügige Seeterrasse auf. Es ist für alle Anwohner, Sportler, Schwimmbadgäste, Spaziergänger usw. gleichermassen zugänglich.

Die Planer wurden vom Stadtrat beauftragt, für das Schwimmbadprojekt ein Vorprojekt-Plus mit Kostenvoranschlag (Genauigkeit +/- 10%) zu erarbeiten. Das Gutachten zum Projekt soll der Bürgerschaft frühestens anlässlich der Bürgerversammlung im März 2018 unterbreitet werden. Stimmt diese dem Baukredit zu, kann frühestens im Juni 2018 an der Urne darüber abgestimmt werden. Die Inbetriebnahme des sanierten Schwimmbades kann frühestens im Herbst 2021 erfolgen.

Zurückstellung Eisprojekt Lido
Der Stadtrat ist nach wie vor der Auffassung, dass eine zusätzliche gedeckte Eisfläche für den Eissport wünschbar wäre. Damit verbessern sich die Rahmenbedingungen für Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten für die beiden Vereine SC Rapperswil-Jona Lakers und den Eislaufclub wesentlich. Der Standort für eine Trainingshalle ist nun unter dem Gesichtspunkt der Kostenoptimierung noch einmal zu überprüfen. Es kommt auch ein Standort ausserhalb des Lido-Areals in Frage.

Das heutige Ausseneisfeld ist ein 20-jähriges Provisorium. Die heutige Nutzung für die Vereine ist aufgrund der fehlenden Überdachung stark eingeschränkt und die Eisqualität ist witterungsabgängig. Vorderhand wird der weitere Betrieb des bestehenden Eisfelds mit notwendigen Unterhaltsmassnahmen jedoch sichergestellt.

Datum der Neuigkeit 11. Sept. 2017