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Herzstadt Rapperswil-Jona

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Herzstadt Rapperswil-Jona


Die Stadt Rapperswil-Jona möchte, wie im Regierungsprogramm 2009-2012 festgelegt, die Erstversorgung bei einem Herznotfall verbessern. Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen. Es wird eine lückenlose Überlebenskette angestrebt.

Bei einer betroffenen Person kann mit einer rechtzeitigen Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation), verbunden mit dem Einsatz eines Defibrillators, qualifizierte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes geleistet werden. Dadurch werden die Überlebenschancen stark erhöht.

Die Einsatzzeiten des Rettungsdienstes in der Stadt Rapperswil-Jona betragen bei einem Notfall bis zu 15 Minuten. Bei einem Kreislaufstillstand ist der Zeitintervall zwischen Ereignis und Beginn der Reanimation für das Überleben entscheidend.

Die Überlebenswahrscheinlichkeit sinkt ohne Reanimation pro Minute um 7-10 %. Ursache für den Kreislaufstillstand ist in der Regel eine unkoordinierte, sehr schnelle Herzaktion, welche Kammerflimmern genannt wird. Wenn ein Kammerflimmern vorliegt, stellt die Defibrillation die einzige Therapie dar. Sie ist sehr viel häufiger erfolgreich, wenn sie innerhalb der ersten vier Minuten erfolgt.


Das Ziel des Projekts „Herzstadt Rapperswil-Jona“ ist die Stationierung von automatisierten externen Defibrillatoren (AED) in ausgewählten Liegenschaften sowie die Ausbildung von drei „Herzretterinnen oder Herzrettern“ pro stationiertem Gerät.

Unter dem Patronat:

Swiss Resuscitation Council
Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallens
Schweizerische Herzstiftung
Spital Linth
 
Allgemeine Reanimationsrichtlinien Allgmeine_Reanimationsrichtlinien_2010.pdf (29.0 kB)