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Projektwettbewerb

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Projektwettbewerb Lido


Rapperswil-Jona schreibt mit der Neugestaltung des Areals „Lido“ ein wichtiges Kapitel in der Planung der Sport- und Freizeitanlagen. Die alten Hafen- und Freizeitanlagen werden mit einem ganzheitlichen Konzept saniert und den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst. Das Ziel ist eine optimale Nutzung und Aufwertung des zentralen Standorts Lido.

Lido
Das Schwimmbad Lido, die Bootshallen, das Restaurant und der Hafen wurden in den 1950er- bis 1960er-Jahren erbaut und verschiedentlich saniert. Diverse Freizeiteinrichtungen wie das Freibad, die Eishalle oder der Kinderzoo sind wichtige Einrichtungen für Rapperswil-Jona und die Umgebung. Der Uferbereich mit der Hafenanlage, die Lage am See sowie die gute Erreichbarkeit machen den Standort insgesamt hochattraktiv.

Verschiedene Einrichtungen sind jedoch erneuerungsbedürftig oder entsprechen nicht mehr den Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer. Hinzu kommt, dass für die Konzession des Kantons für die Hafenanlage ökologische Ausgleichsmassnahmen erforderlich sind.

Chance nutzen
Diese Ausgangslage will der Stadtrat nutzen: Das Lido soll ein neues Gesicht erhalten. Neben der Erneuerung des Schwimmbads soll auch eine gute Lösung für die Ufergestaltung im Zusammenhang mit der Konzessionserneuerung gefunden werden. Die Zugänge zu den Anlagen und zum See sowie die Aussenraumgestaltung sollen aufgewertet, Synergien genutzt und der Standort für die Öffentlichkeit gesamthaft besser erlebbar werden.

Um städtebauliche und landschaftsplanerisch überzeugende Lösungen zu erlangen, hat die Stadt im Frühjahr 2012 einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben. 28 Vorschläge wurden eingereicht, und von einem Preisgericht, bestehend aus Fachexperten und Vertretern der Stadt beurteilt.

Erwartungen erfüllt
Mit dem Siegerprojekt „BELEMNON“ der Arbeitsgemeinschaft Hager Partner AG Landschaftsarchitekten Zürich, Meletta Strebel Architekten AG Zürich und Staubli, Kurath & Partner AG Ingenieurbüro Zürich verfügt die Stadt nun über ein überzeugendes Gesamtkonzept für die Erneuerung des Lidos.

Gemäss Jurybericht besticht das Projekt „BELEMNON“ durch seine stimmungsvolle und präzise Arbeit. Den Verfassern ist es gelungen, ein starkes städtebauliches und freiraumgestalterisches Projekt vorzulegen, welches identitätsstiftend ist und einen attraktiven Erlebnisort am See schafft – und dies trotz all der komplexen Randbedingungen. Mit einer geschickten Planung wird die Situation beruhigt und aus den heutigen schwierigen Orten werden qualitätsvolle und differenzierte Aufenthaltsorte geschaffen.

Vorgehen
In der Zwischenzeit wurde das Siegerkonzept unter Berücksichtigung der Kritik des Preisgerichts weiterbearbeitet und die konkrete Projektentwicklung an die Hand genommen. Die Bürgerschaft hat am 5. April 2016 dem Projektierungskredits für die Sanierung und Erneuerung des Schwimmbads Lido und für den Neubau eines Sockelgebäudes an die bestehende Bootshalle zugestimmt. In der Folge wird das Bauprojekt im Frühling 2017 der Bürgerversammlung vorgelegt und anschliessend zur Freigabe des Baukredits an einer Urnenabstimmung vorgelegt.


Masterplan / Entwicklungskonzept Lido
 
Jurybericht.pdf (21146.2 kB)